Samstag, 10 Dezember 2016
 


 

 
Home
ALTWEIBERFRÜHLING


Karten unter nt-ticket.de
Herbst



Glocke erklingt von Burgruine


Die neue Glocke der Sankt Ägidiuskapelle auf der Burgruine in Waldeck wurde am Sonntag bei einem Open-Air Gottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger geweiht. Mit einem Festzug, unterstützt von verschiedenen Vereinen der Stadt Kemnath wurde die Glocke auf den Berg geleitet. Mehr als dreißig Jahre hatten der Wiederaufbau und die Sanierung von Burgruine und Kapelle gedauert. Vor allem aufgrund dieser langen Zeitspanne waren nun alle Verantwortlichen sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis der Arbeiten. Auch die zahlreich erschienenen Waldecker zeigten sich begeistert von der einem Schiff nachempfundenen Freiluftkapelle. Weihbischof Reinhard Pappenberger stellte bei seiner Predigt besonders die Bemühungen des Heimat und Kulturvereins und die Bedeutung der Glocken heraus. Nach dem Gottesdienst konnte man sich im eigens aufgebauten Festzelt in geselliger Runde beim Frühschoppen stärken. (ng)




Quelle: www.otv.de
Waldecker Glocke klingt fantastisch

Foto: www.mm-pr.de


Vor über einem Monat wurde die Glocke der St. Ägidius-Kapelle in einem spektakulären Schauguss in Waldeck vor Ort gegossen. Am kommenden Sonntag, 30. August, erhält sie nun ihre Weihe und nimmt dann den angedachten Platz an der revitalisierten Burgkapelle ein.


Erfolgreicher Guss und wohltönende Glocke
Nach Guss, Freilegung und erstem Test-Anschlagen am letzten Wochenende im Juli reiste die Glocke ins Benediktinerkloster Maria Laach. In der dortigen Glockengießerei und -werksatt wurde sie in den vergangenen Wochen den notwendigen Feinarbeiten unterzogen. Neben der optischen Finesse erhielt der Glockenrohling vor allem seine tonale Abstimmung. Der erste Eindruck des Glockengussmeisters hat sich bestätigt: „Ein durch und durch erfolgreicher Guss brachte eine sehr wohltönende Glocke hervor“, wird Bruder Michael vom Kloster Maria Laach zitiert. Klanglich wird sie, wie vorab geplant, mit den vier Kirchenglocken des Marktes harmonieren. Sie verbindet Schlossberg und Markt und erlangt daher für die Pfarrei und die Gemeinde Waldeck ihre ganz besondere Bedeutung.

Pontifikalgottesdienst und ökumenische Dankandacht
Diese Woche kehrte die Glocke nach Waldeck zurück. Am Sonntag erhält sie nun zusammen mit der revitalisierten Burgkapelle den kirchlichen Segen. Für die Segnung reist Hochwürdigster Herr Weihbischof Reinhard Pappenberger nach Waldeck, um diese persönlich vorzunehmen. Nach dem Kirchenzug mit der geschmückten Glocke (Beginn 8.30 Uhr, Startpunkt: Festplatz am Schlossberg) wird die Weihe im Rahmen eines Pontifikalgottesdienstes um 9.00 Uhr an der Burgkapelle erfolgen. Um 17.00 Uhr findet zusätzlich eine ökumenische Dankandacht statt.

Glockenschlagen gegen kleine Spende
Der Waldecker Heimat- und Kulturverein umsorgt auch am Sonntag wieder alle Besucher mit vielerlei Köstlichkeiten: Weißwurstfrühstück, Mittagstisch mit Wildschwein vom Spieß, nachmittags Kaffee und Kuchen. Ein besonderer Clou (nicht nur) für Kinder ist die Möglichkeit, die Glocke hautnah zu besichtigen. Gegen eine kleine Spende kann sie außerdem jeder ganz persönlich mit einem Schlag zum Klingen bringen, ehe sie im Laufe der Woche durch ein Fachunternehmen ihren endgültigen Bestimmungsort im Glockenturm einnehmen wird. Dort wird sie vermutlich am 1. September – zum Namenstag des Hl. Ägidius – das erste Mal in voller Klangpracht ertönen.


Cantabile Regensburg singt CD mit Koessler-Chorwerken ein




Auf dem Adlersberg bei Regensburg steht vor der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ ein Aufnahmebus des Bayerischen Rundfunks. Wer in diesen Bus einsteigt, glaubt, sich im Cockpit eines Jumbos zu befinden. Es ist aber der Arbeitsplatz von BR-Tonmeister Andreas Fischer und drei weiteren Toningenieuren und -technikern.

Der Bus steht dort, um mit Professor Matthias Beckert und dessen Chor Cantabile Regensburg vom 31. Juli bis 4. August in der ehemaligen Klosterkirche eine CD aufzunehmen. Ihr Anspruch ist kein geringerer als die Gesamteinspielung der Chorwerke des Waldecker Komponisten Hans von Koessler (1853-1926) in höchster, unnachahmlicher Qualität.

Der gut 40-köpfige gemischte Chor hat sich mit diesem Projekt ein ambitioniertes Programm vorgenommen und zieht es hochdiszipliniert durch. Die Aufnahmen beginnen mit Aufbau und Einrichtung der Mikrofone am Freitag Abend und enden am Dienstag Nachmittag. So investieren die Choristen einen erheblichen Teil ihrer Frei- und Urlaubszeit für diese CD-Produktion. Alle Achtung und größter Respekt gilt ihnen erst einmal dafür.

Ein mindestens ebenso großer Respekt gilt ihrem Chorleiter, dem Würzburger Musikprofessor Matthias Beckert, welcher direkt aus Budapest, dem Haupt-Wirkungsort Hans von Koesslers, des Professors für Komposition, Chorleitung und Orgel an der dortigen Königlichen Musikakademie, angereist ist, um die CD einzuspielen. Gemeinsam mit dem Tonmeister holt er das volle Potenzial aus Chor und Musik heraus. Ihren hohen Ansprüchen genügt aber nicht immer gleich die erste Aufnahme. Anders als bei einem Live-Konzert hat man ja bei einer CD-Produktion die Möglichkeit zu weiteren Versuchen, in denen die Musiker die künstlerische Präzision und Ausdruckskraft perfekt herausarbeiten können, bis der akustische Daumen des Tonmeisters aus dem Aufnahmewagen nach oben geht.

Man kann sich für die Interpretation der Musik des gebürtigen Oberpfälzers Hans von Koessler keinen geeigneteren Chor vorstellen als Cantabile Regensburg, Preisträger des renommierten Deutschen Chorwettbewerbs 2014 in Weimar, wo dem Ensemble von der hochkarätig besetzten internationalen Jury das höchste Prädikat „hervorragend“ zugesprochen wurde. Die Sängerinnen und Sänger sind begeisterungsfähige, disziplinierte junge und junggebliebene Menschen, die ihr Hobby auf höchstem Niveau betreiben. Sie haben allesamt ausgesucht wohlklingende und gut ausgebildete Stimmen und können so den hohen Ansprüchen der Koesslerschen Musik gerecht werden. Prof. Beckert versteht es, Koesslers Kompositionen mit dem Chor so umzusetzen, dass – bei aller Präzision, bei aller filigranen Detailarbeit an Intonation, Dynamik, Aussprache und der besonders für romantische Stücke wichtigen Agogik (Veränderung des Tempos) – ein großer Fluss, ein durchgängiger Spannungsbogen entsteht. Die bis zu 16-stimmigen Werke werden damit ergreifend und ausdrucksstark – einfach schön interpretiert. Auch der erfahrene Tonmeister Andreas Fischer ist begeistert von Homogenität und intonatorischer Sicherheit des Chores sowie von der Musik Hans von Koesslers, für deren Wiederentdeckung alle Beteiligten gerne den hohen Aufwand in Kauf nehmen.

Eine bessere Werbung für das Projekt „Koessler“ des Heimat- und Kulturvereins Waldeck e.V. ist kaum denkbar. Durch Interpreten wie eben diesen hochklassigen Chor, welcher Koesslers Musik so filigran zu erarbeiten versteht, wird der reiche Gehalt seiner Musik erst hörbar und Koessler zu dem ihm gebührenden Ruhm verholfen. Deshalb gilt diesem Ausnahmechor und -chorleiter ein besonderer Dank. Es fällt schwer, zu warten, bis die CD die weiteren Produktionsprozesse durchläuft und endlich fertig wird!

Eine Vorbestellung für die CD ist bereits jetzt Menüpunkt „Kontakt“ möglich. Bei Kontakt zu Vereinsmitgliedern oder Nähe des Wohnortes zu Waldeck wird sie direkt ausgeliefert, ansonsten gegen Postgebühren auch zugeschickt.
Bericht im BR

<< Anfang < Vorherige 1 2 3 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 7 von 19


 
Neuigkeiten

Bilder der Glockenweihe Bildergalerie.




Bilder vom ersten Glockenschlag Bildergalerie.




Bilder der Glockenweihe Bildergalerie.